Dieser Artikel wurde mir zur Verfügung gestellt von der Marketingagentur „Peak Ace“, die in Zusammenarbeit mit der telemedizinischen Plattform „Fernarzt“ den Sexreport „So lieben die Deutschen“ erstellt hat. Die Ergebnisse sind sicherlich auch auf Österreich übertragbar. 

Wie sehen unsere Einstellungen, Wünsche und unser Verhalten in Bezug auf Liebe, Sex und Partnerschaft aus?

Die Telemedizin Plattform „Fernarzt“ ist dieser Frage nachgegangen und untersuchte in einem ausführlichen Sexreport das Sexleben von Männern und Frauen. Dabei bezog man sich auf repräsentative Ergebnisse unterschiedlichster Umfragen und Fachartikel zum Thema Sex[1], darunter das Ärzteblatt, das online Statistik Portal Statista, Elitepartner, Lazeeva und Stern. Die Ergebnisse wurden anschaulich zusammengestellt und vergleichend gegenübergestellt.

Aus den zahlreichen Untersuchungen geht nicht nur hervor, wie aktiv und experimentierfreudig wir heutzutage in Sachen Sex sind, sondern auch, wie zufrieden wir mit unserem eigenen Sexualleben und unserer Partnerschaft sind – in der Jugend und im Alter.

Sex in der Partnerschaft – schlecht, mittelmäßig oder gut?

Wie zufrieden sind Paare also mit ihrem Sexualleben? Die positive Nachricht: Die Mehrheit gibt an, glücklich mit ihrem Partner zu sein. Das Gefühl, sich beim Partner mit seinem Innersten zeigen zu können, sich mit den eigenen Schwächen gut aufgehoben zu fühlen und akzeptiert zu werden, schafft echte Bindung und Nähe und wird als deutlichstes Zeichen für echte Liebe gesehen.

Tatsächlich sind es die Frauen, die angeben, in der Partnerschaft ein erfüllteres Sexleben zu haben als Männer. Trotzdem ist die Mehrheit aller Befragten sexuell zufrieden, ob unverheiratet oder verheiratet. Wo liegt also der Ursprung der Unzufriedenheit der Männer? Knapp ein Drittel aller Männer geben an, sie würden gerne mehr Freiraum von ihrer Partnerin bekommen. Ein Teil der Männer bleibt also lieber unabhängiger, während sich Frauen hingegen eher an den Alleingängen des Partners stören. Hier gilt es somit, einen Kompromiss zu finden. Gleichermaßen wichtig für Mann und Frau aber ist, dass der Partner zuhört, sich für den anderen interessiert und die eigenen Gefühle teilt.

Grafik: sexuelle Zufriedenheit in der Partnerschaft

Wie wichtig sind körperliche Nähe und Sex im Alter?

Bedeutet das Alter gleich Lust-Verlust? Sex im Alter kann herausfordernd sein, der eigene Körper verändert sich. Körperliche Beschwerden, Erektionsstörungen bei Männern, Scheidentrockenheit bei Frauen, hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren und Herz-Kreislauf-Probleme können durchaus Einfluss auf Leidenschaft und Sexualität haben sowie zu Unsicherheiten, Ängsten und Konflikten auf beiden Seiten führen. Ist die Konsequenz des Alterns damit der Verlust an sexuellem Interesse und körperlicher Nähe?

Nein, glücklicherweise spielt Sex auch jenseits der Vierzig noch eine wichtige Rolle. Auch wenn die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs im Alter im Vergleich zur Jugend etwas nachlässt, die Zufriedenheit tut es nicht. Im Gegenteil, 50 Prozent der Befragten über 60 sind demnach zufrieden mit ihrem Sexleben. Nicht wenige der älteren Befragten gaben sogar an, ab 50 oder ab 60 Jahren den besten Sex ihres Lebens zu haben. Woher kommt das plötzlich verbesserte Sexualleben?

Das kann zum einen daran liegen, dass der Druck nach Perfektion, unübertroffener Leistung, Durchhaltevermögen und Standhaftigkeit beim Sex im Alter nicht mehr da ist und Mann und Frau sich bewusster über ihre eigenen Wünsche und Vorlieben werden. Stress- und Störfaktoren wie Karriere und die Erziehung kleiner Kinder fallen weg. Stattdessen zählt jetzt wieder mehr das Genießen und die Liebe zum Partner. Zärtlichkeit und Intimität haben mehr Raum, um in den Vordergrund zu rücken.

Grafik: Durchschnittliche Häufigkeit von Geschlechtsverkehr pro Jahr – nach Alter

Fazit: Die Frage, was guter Sex ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Wichtig für eine erfüllte Partnerschaft und Sexualität in jedem Alter aber ist es, dass beide Partner aufeinander zugehen und über Gefühle, Probleme und Wünsche offen miteinander sprechen.

 

[1] Quellen:
https://www.aerzteblatt.de/callback/image.asp?id=83839
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2351/umfrage/zufriedenheit-mit-der-anzahl-der-sexpartner-nach-geschlecht/https://de.statista.com/statistik/daten/studie/436859/umfrage/ranking-der-bundeslaender-in-deutschland-nach-sexueller-aktivitaet/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/644279/umfrage/umfrage-zur-anzahl-der-bisherigen-sexualpartner-in-deutschland/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/722055/umfrage/umfrage-zu-den-beliebtesten-orten-fuer-sex-in-deutschland/http://docplayer.org/26008130-So-liebt-deutschland-elitepartner-studie-neue-erkenntnisse-zu-beziehungen-partnersuche-und-sexualitaet.html
http://www.stern.de/gesundheit/sexualitaet/medizin/impotenz-bei-maennern-wenn-der-kleine-freund-nicht-mitspielt-3153924.html

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