Wieso schämen sich Frauen für etwas, das früher oder später alle weiblichen Wesen betrifft? Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung monatlich blutet, ist das Thema Menstruation immer noch tabubehaftet. In der Werbung wird „Blut“ in hellblauer Farbe dargestellt. Freundinnen reichen einander Tampons unter dem Tisch, als würden sie mit Drogen dealen. Und viele Menschen – Frauen ebenso wie Männer! – haben viel zu wenig Ahnung, was im Körper einer Frau überhaupt vor sich geht.

Der Menstrual Hygiene Day wurde im Jahr 2014 von der Organisation WASH United ins Leben gerufen, um mehr Aufmerksamkeit auf das Recht aller Frauen auf hygienische Menstruationsversorgung zu lenken und Bewusstsein über die Bedeutung von Monatshygiene zu schaffen.

Besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern werden Mädchen während ihrer Menstruation aus der Schule genommen und haben dadurch einen enormen Bildungsrückstand. Manchmal liegt es nur daran, dass Mädchen keinen Zugang zu Hygieneartikeln haben und dass getrennte Toiletten oder Waschmöglichkeiten in der Schule fehlen. In einigen Kulturkreisen gibt es allerdings auch Stigmatisierung durch die Gesellschaft oder die Religion, die soweit führen kann, dass Mädchen und Frauen während ihrer Periode nicht am sozialen Leben teilhaben dürfen, weil sie als „unrein“ gelten.

Glücklicherweise haben wir hierzulande eine Vielzahl an Hygieneartikeln, Toiletten und fließendes Wasser. Dennoch gibt es auch bei uns noch viel zu tun – zum Beispiel eine bessere Aufklärung darüber, was im Körper von Frauen vorgeht sowie einen offeneren Umgang mit dem Thema.

Dazu möchte ich mit meinem nächsten Online-Talk beitragen. Tauschen Sie sich mit anderen Frauen aus, stellen Sie mir die Fragen, die Sie beschäftigen und lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, die Menstruation zu enttabuisieren!

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