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Meine Praxis ist von 22. Juli bis 6. August 2019 geschlossen. Ab 7. August bin ich gerne wieder für Sie da!
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Das alte Klischee, dass Männer dauernd Sex wollen und Frauen ständig Migräne haben, ist längst überholt. Viele meiner Klientinnen klagen darüber, dass ihr Partner keine Lust mehr hat. Die Damen suchen zuerst die Schuld bei sich: Sie fühlen sich zu alt, zu dick oder zu langweilig und befürchten, dass Ihr Liebster eine Affäre hat. Das führt zu Eifersucht, die ihn erst Recht in die Flucht schlägt.
Welche Gründe es haben kann, dass Ihr Mann nicht mehr mit Ihnen schläft, erfahren Sie hier.

Es ist völlig natürlich, dass ein Paar nicht immer gleich viel Lust aufeinander hat. Zum Problem wird es dann, wenn so eine Phase länger andauert und jemand anfängt, darunter zu leiden. So wie Monika*. Sie ist 53 und mit Alfred*, 59, verheiratet. Die beiden haben zwei erwachsene Kinder. Er ist ein erfolgreicher Anwalt, der sie zwar materiell verwöhnt, allerdings kaum mit ihr schläft. Sie fühlt sich nicht mehr begehrt und denkt sogar über eine Schönheits-Operation nach.

Das ist typisch für Frauen: Sie suchen erst mal den Fehler bei sich. Tatsächlich können Sie natürlich einiges beitragen, um ihr Liebesleben wieder in Schwung zu bringen – dazu später mehr. Davon abgesehen kann die Lustlosigkeit Ihres Partners viele Gründe haben:

Stress ist der Lustkiller Nr.1. Je größer die Belastung, desto kleiner die Libido. Das heißt aber nicht, dass das Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit nicht trotzdem da sein kann. Reduzieren Sie Sexualität und Erotik nicht nur auf den Geschlechtsverkehr. Nähern Sie sich mit anderen Formen des Körperkontaktes langsam wieder an. Achten Sie darauf, dass Berührungen wie umarmen, kuscheln, küssen oder Händchen halten Teil Ihres Alltags sind.

Krankheiten. Sehr viele Medikamente und Erkrankungen wirken sich auf die Libido aus, z.B. Diabetes, Depressionen, Schilddrüsenunterfunktion oder chronische Schmerzen. Ermuntern Sie Ihren Partner, mit dem Arzt seines Vertrauens darüber zu sprechen.

Vollendung. Der Mann einer Klientin erklärte mir einmal, er habe die Lust nach der Geburt des dritten Kindes verloren. „Ich hatte irgendwie das Gefühl, meine Schuldigkeit getan zu haben, da die Familienplanung nun abgeschlossen war.“

Langeweile. Manche Männer sehnen sich nach Abwechslung. Und ich spreche nicht von einer anderen Frau! Bleiben Sie neugierig und offen, probieren Sie etwas Neues aus. Ein Rollenspiel, ein originelles Sexspielzeug oder ein Ort, an dem sie erwischt werden könnten  – lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf!

Nörgelei. Viele Frauen neigen dazu, ihren Partner zurechtzuweisen. Doch wer hat schon Lust auf jemandem, der sich laufend beschwert? Viele Männer haben Angst, den Ansprüchen einer Frau nicht zu genügen. Diese Sorge wird durch regelmäßige Kritik genährt und kann sich auch auf das Sexualleben übertragen. Konzentrieren Sie sich auf die positiven Seiten Ihres Liebsten und loben Sie ihn! Denken Sie ab heute daran: Loben ist doppelt so wirksam wie nörgeln!

Enge. Wenn Sie dauern aufeinander hängen, kann keine Sehnsucht entstehen. Nehmen Sie sich Ihre Freiräume und gestehen Sie diese auch Ihrem Partner zu. Das bringt neue Impulse und gibt Luft zum Atmen. Erotik braucht hin und wieder auch Distanz!

Eintönigkeit. Brechen Sie bewusst hin und wieder aus dem Alltag aus! Unternehmen Sie etwas zu zweit. Halten Sie Ihre Beziehung lebendig. Lust ist nicht auf Sexualität beschränkt. Was macht Ihnen beiden Spaß? Was hat Ihnen früher Spaß gemacht und haben Sie vernachlässigt?

Selbstverständlichkeit. Sie sind schon Jahre mit Ihrem Partner zusammen und kennen ihn in- und auswendig. Sie wissen, was er mag und was nicht. Zumindest glauben Sie das, denn Vorlieben, Wünsche und Bedürfnisse können sich im Laufe der Zeit verändern! Gerade in langjährigen Beziehungen tauschen sich viele Paare nicht mehr aus. Ändern Sie das!

Warum hat mein Partner keine Lust auf Sex?

Wenn Sie das wissen wollen, gibt es nur eine Möglichkeit, es heraus zu finden:
Fragen Sie ihn!
Auch Monika fiel das anfangs sehr schwer. Doch sie konnte Alfred davon überzeugen, sie in meine Praxis zu begleiten. Ich machte ihm klar, dass er seine Frau verlieren würde, wenn er über dieses Thema nicht mit ihr sprechen würde. Sexualität ist ein wichtiger Teil einer Partnerschaft. Monika wollte diesen Ausdruck von Intimität mit Alfred leben und nicht wie Bruder und Schwester zusammen wohnen.

Folgendes stellte sich heraus:
Alfred war jeden Tag stark gefordert. Sein Job ging nicht nur mit jeder Menge Arbeit, sondern auch mit viel Verantwortung einher. Mit fast 60 hatte er Angst, zum alten Eisen zu gehören. Diese Sorge übertrug sich auch auf seine Sexualität. Alfred wusste, dass sein bestes Stück nicht mehr so funktionierte wie mit 20. Damit er das vor Monika nicht zugeben musste, vermied er Sex. Um mir ihr zu reden, fehlte ihm der Mut. Lieber Rückzug als so ein peinliches Gespräch!
Monika war erleichtert, dass es nicht an ihr lag. Alfred war entlastet, weil er sich nun nicht mehr verstecken musste. Die beiden fanden Wege, ihre Sexualität so zu gestalten, dass nun beide zufrieden sind.

Wenn auch Sie Unterstützung beim (wieder) Entdecken Ihrer individuellen Sexualität brauchen, vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses Informationsgespräch! Ich bin gerne für Sie da. Für eine lustvolle Sexualität, die Ihren Bedürfnissen entspricht.

 

 * Namen geändert

20 Tipps für mehr Lust auf Sex

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